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‚falzstuol‘, ‚tart‘ und ‚mosaluomer‘: Neue althochdeutsche Priscianglossen

Elke Krotz


Pages 371 - 424



Priscians ‚Ars‘ ist einer der im frühen Mittelalter am häufigsten und dichtesten glossierten Texte. In drei Handschriften konnten bisher unentdeckte althochdeutsche Glossen gefunden werden: eine bisher gänzlich unbekannte Glossierung in einer vatikanischen Handschrift, eine Parallelüberlieferung in einer Pariser Handschrift zu einer schon bekannten Glossartradition und ein paar Nachträge in einer schon bekannten Glossenhandschrift aus Oxford. Die vatikanischen, wohl aus St. Gallen stammenden Glossen sind teilweise in souveräner Manier geheimschriftlich verschlüsselt. Die Pariser und Oxforder Glossen zeigen die Schwierigkeit der sprachlichen Zuordnung bei mittellateinischen und althochdeutschen Wörtern mit gleichlautender Nominativform.

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